Wie erreicht die AB ihre Ziele?

Unser "Weg zum Erfolg" liegt in unserem Hilfeansatz. Er ist individuell und an den Kompetenzen des Jugendlichen orientiert. Das Handlungskonzept des Casemanagement wird von uns schon seit vielen Jahren als erfolgreiche Methode eingesetzt.

Es wird hier für jeden Jugendlichen ein maßgeschneiderter, individueller Angebotsmix zusammengestellt, der sich an der Lebenssituation und den Kompetenzen des Jugendlichen, sowie an den verfügbaren Ressourcen und bestehenden Ansprüchen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes orientiert.

 

D.h. die Jugendlichen werden nicht in ein vorgefertigtes Angebot gepresst, sondern erhalten durch die geschickte Kombination von Einzelmaßnahmen und Zusatzangeboten die Hilfen, die sie wirklich benötigen.

 

Durch die Förderung ihrer bereits vorhandenen Kompetenzen erleben die Jugendlichen erstmals wieder wichtige Erfolgserlebnisse. Damit kann ein dynamischer Lernprozess in Gang gesetzt werden, in dessen Verlauf auch die vorhandenen Defizite aufgearbeitet und beseitigt werden können. 


Casemanagement

Der persönliche und berufliche Entwicklungsstand, die bisher erworbenen unterschiedlichen Kompetenzen und die derzeitige Lebenssituation wird zum Maßstab der angebotenen Hilfestellungen.

Aus den Informationen der am Beginn der Hilfe stehenden umfangreichen Situationsanalyse mit Standortbestimmung und mit einer ausführlichen Kompetenzbilanz, wird in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und mit Rückgriff auf die bisher Betreuenden, ein individueller Integrationsweg entwickelt und umgesetzt.

 

Das Anknüpfen an die eigenen Kompetenzen wird also als Ausgangspunkt für die Entwicklung von Lösungsstrategien bei der beruflichen und sozialen Integration genommen.

Durch intensive, zielgerichtete Beratung und Begleitung werden die Jugendlichen dann dazu befähigt, sowohl das eigene, persönliche Netzwerk, als auch die professionellen, institutionellen Netzwerke des Casemanagers zu nutzen.

 

Casemanagement wird so zu einem Beratungs- und Begleitungsprozess, zwischen Casemanager und Jugendlichem, in dem eine möglichst passgenaue, kontraktfähige, soziale und berufliche Integrationsstrategie entwickelt wird. Dabei werden folgende Phasen durchlaufen: Erstgespräch, Anamnese, Kompetenzbilanz, Integrationsplanung, Leistungssteuerung, Evaluation.

 

Den Jugendlichen steht die gesamte Angebotspalette der Einrichtung und der in den Netzwerken angebotenen Hilfen zur Verfügung. Die für sie aktuell notwendigen Angebote werden in einem individuellen Angebotsmix zusammengestellt.

 

Der Integrationsprozess wird durch eine schriftliche Vereinbarung für den Jugendlichen zu einer verbindlichen Abmachung. Durch die Beratungssituation auf Augenhöhe mit dem Fallmanager und die besondere Wertschätzung der Teilnehmer durch unsere Mitarbeiter wird am Selbstbewusstsein gearbeitet, das für einen stabilen Prozess notwendig ist. Die regelmäßige Reflexion der Arbeit mit dem Jugendlichen und die daraus folgende Weiterschreibung des Angebotsmixes trägt zu einer Dynamisierung bei, die vom Teilnehmer als positive Entwicklung im Integrationsprozess erlebt wird.